Warum ich jetzt blogge/ meine Antwort an Donald Trump

 
 

- EDIT Jan 2016: Ich möchte kurz anmerken, dass ich diesen Post verfasst habe, als Donald Trump noch nicht öffentlich gemacht hat, was da für verquerte Ansichten in seinem Kopf herumschwirren. Mit diesem Text möchte ich keine politische Aussage tätigen. -

 

"Oh wow, Mirella! Du kannst ja schon schreiben!" - Ich weiß, ich bin immer für eine Überraschung gut. Ja, es kann gut sein, dass ich hier im ersten Satz schon die Zeichensetzung vermasselt habe (die Suche nach einem Synonym für "vermasseln" war nicht erfolgreich), aber Zeichensetzung is a bitch, wie man so schön sagt. Nach diesem sehr spontanen und etwas zähem Intro, kommen wir jetzt aber mal zum Punkt.

Und da war er schon. Witzig.

Lasst mich kurz erklären, was mich dazu bewegt hat, eine Homepage zu erstellen. Um ehrlich zu sein, haben mich einfach zu viele Podcasts mit der Squarespace Werbung eingelullt, sodass ich mir jetzt UNBEDINGT eine Website kaufen wollte, um den "offer code 'grace' for 10% off" auszunutzen. Ach apropos, ich muss dringend mein audible Buch weiter hören und meine Oreo Kekse schlecken. Oh, Werbung!

Nun bin ich also hier, verloren im unendlichen Universum der Blogger. Nach über 2 Jahren auf YouTube hat man langsam das Gefühl, man kennt sich zumindest annähernd in dieser unendlichen Galaxie aus. Bitte erzählt aber trotzdem niemandem, dass ich das epische "Keyboard-Cat" Video erst vor ca. 6 Monaten zum ersten Mal gesehen habe. Ich habe ernsthaft noch nie so hart gelacht. Das 10 Stunden Video ist verlinkt. You're welcome. Warum also das gewohnte Umfeld verlassen und etwas Neues wagen? Dazu habe ich ein Zitat von Donald Trump gefunden:

"Experience taught me a few things. One is to listen to your gut, no matter how good something sounds on paper. The second is that you're generally better off sticking with what you know. And the third is that sometimes your best investments are the ones you don't make."

Und wisst ihr, was ich daraufhin zu Donald Trump sagen würde? Ja nichts natürlich. Schaut euch doch den Mann an und was er erreicht hat. Ich würde vor Angst wahrscheinlich in Ohnmacht fallen. Da ich aber stark davon ausgehe, dass der Donald besseres zu tun hat, als diesen Blog übersetzen zu lassen und zu lesen, werde ich meine Antwort hier niederschreiben. 

Hey, Donald. Ich hoffe, es ist ok, wenn wir uns duzen. Du kannst mich auch gerne Miri nennen. Das gilt nur für Donald! Nicht, dass ihr euch jetzt alle was darauf einbildet! Zuerst einmal danke für die Worte und GREAT HAIR! *thumbsup* Ich schätze es wirklich sehr, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst und uns so vor möglichen Fehlentscheidungen bewahren möchtest. Aber die wichtigste Aussage hast du mit deinem ersten Satz schon ziemlich gut zusammengefasst. 

"Experience taught me a few things."

Richtig. Genau darum geht es doch. Das Leben lehrt uns täglich neue Lektionen, die wir nur begreifen können, indem wir sie selbst erfahren. Da kann es Milliarden von Milliardären geben, die dir mit ihrer vollen Haarpracht erklären wollen, was du zu tun hast, um erfolgreich, reich, noch erfolgreicher und noch reicher zu werden (ist euch aufgefallen, dass "reich" in "erfolgreich" steckt? Mind blown). Aber könnte man das überhaupt begreifen und umsetzten? Kann man eigentlich überhaupt etwas von Menschen annehmen, die mehr Erfahrungen im Business gemacht haben, als wir alle zusammen wahrscheinlich je machen werden? Ja. Natürlich, kann man einiges von solchen Menschen annehmen. Zum Beispiel Geld oder auch die Visitenkarte, um ihnen dann deine Kontodaten zu mailen. Aber Lebensweisheiten? Ich weiß nicht. Das klingt genauso verlockend, wie Lebensweisheiten von einem Alien anzunehmen - wir leben in einer anderen Welt!

In einer Zeit, in der "Guides to a better life" und "self-help books" der letzte Schrei sind und jeder mit 20 Jahren schon genug Lebenserfahrung gesammelt hat, um eine Autobiografie zu schreiben oder meint, im Internet Dinge erklären zu müssen (schuldig!), bin ich am Sättigungspunkt angelangt und frage mich: "Wie? Wo? Was soll ich jetzt tun?". Die einen möchten mir erklären, wie man "NEIN" sagt, während Amy Poehler mir ihr Lebensmotto "Yes please" unter die Nase reibt. Mirella ist verwirrt. Es hat sich vor Verwirrung selbst verletzt. Ja, vielleicht ist der Schritt einen Blog zu veröffentlichen einen Schuss in den Ofen, aber nein, ich lasse mich davon trotzdem nicht abbringen. Was soll schon Schlimmes passieren? Gibt es einen Preis für den schlechtesten Blog? Nein! Und wenn doch, ich wollte schon immer einen Preis gewinnen.

Schlussendlich kann ich sagen, dass es zumindest mich immer in den Fingern kitzeln wird, Neues zu wagen und mich selbst auszuprobieren (und das Haartoupet von Donald anzufassen).

Und das ist der Grund für diesen Blog.